Zurück aus Spanien ...

... und am liebsten hätten wir verlängert!

Am Abend des 2. Juni machte sich unsere musikalisch begeisterte Truppe, bestehend aus ca. 40 aktiven Akkordeonspielern (Jugend- und Hauptorchester) und mehreren Begleitpersonen, auf den Weg nach Spanien.

Mit im Gepäck hatten die Orchester zwei blutjunge Schlagzeuger (11 und 13 Jahre alt),  die sich spontan dazu bereit erklärt hatten, für den Stammschlagzeuger einzuspringen. Die 14-stündige Fahrt wurde mit Hilfe von Kaffee, Kartenspielen und einigen Pausen ganz erträglich und so erreichten wir unser Ziel St. Susanna gegen Mittag. Bei Sonnenschein und angenehmen 25 Grad bezogen wir unsere Hotelzimmer, erkundeten die Umgebung und ließen den Abend geruhsam und harmonisch ausklingen.

Am kommenden Tag stieß dann unser Dirigent U. Münnich zu uns und löste unseren "Aushilfsdirigenten" J. Wacker bei der ersten gemeinsamen Probe ab.  Am selben Nachmittag hatten beide Orchester ihren ersten Auftritt in Calella und wurden dabei von der Bürgermeisterin von Calella und dem Organisator der Musiktage begrüßt. Die Ereignisse und ersten Eindrücke verarbeiteten wir dann bei einem Glas Sangria oder der alkoholfreien Variante.

Unsere Konzertreise war so organisiert, dass sich die Auftritte mit zugehörigen Proben und der Spaß bzw. die Erholung die Waage hielten. So gab es Zeit für ausführliche Sonnenbäder am Strand oder am Pool, lustige Abende auf der Promenade von St. Susanna und auch unser traditionelles Knoblauchbrot-Hähnchen-Essen kam nicht zu kurz. 

Nach dem musikalischen Auftakt in Calella unterhielten wir die Besucher des Spanischen Dorfs in Barcelona bei unserem zweiten Auftritt.

Im Anschluss hatten wir selbst noch genügend Zeit für die Besichtigung des Spanischen Dorfs,  bevor wir uns auf die Stadtrundfahrt durch Barcelona begaben.

Am letzten Abend hatten wir die Ehre bei L´O.C.A.B. (Kammer-Akkordeonorchester von Barcelona) aufzutreten. Nach einem 11/2-stündigem Konzert beider Orchester applaudierten die geladenen Gäste und gratulierten uns zu unserer gekonnten musikalischen Vorstellung. Bei kleinen Häppchen und einem Glas Sekt knüpften wir neue Kontakte für zukünftige gemeinsame Konzerte.

Die letzten Stunden in Spanien verbrachten wir mit Abschiednehmen, die letzten spanischen Sonnenstrahlen genießen und packen. So fuhren wir am Abend des 10. Juni mit einem weinenden und einem lachenden Auge wieder nach Hause.

Unser Fazit - eine tolle und spannende Woche, die ruhig hätte länger sein können. Auf eine Wiederholung freuen wir uns jetzt schon!

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